Vom Schreiben – meine Leidenschaft

Mein letzter Blog-Beitrag ist nun schon sehr lange her. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich die ganze Zeit über nicht geschrieben habe. Im Gegenteil. Allein für Fachzeitschriften habe ich in den vergangenen drei Monaten vier Fachartikel zu den verschiedensten Themen publiziert.

In einem ging es dabei um den Online-Verkauf von Herzschrittmachern, Defibrillatoren und zugehörigen Elektroden. Er erschien in der mt Medizintechnik Nr. 4 2014 im August unter dem Titel „Online-Verkauf von implantierbaren Medizinprodukten“.  Dabei stelle ich einen Ansatz dar, um den explodierenden Kosten im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

Ein weiteres Werk ist mein Artikel zur aktuellen Gefährdung vernetzter Medizinprodukte durch Malware und Hacker im Krankenhausbereich und darüber hinaus. Dieser Artikel erscheint in der nächsten Ergänzungslieferung von Medizintechnik und Informationstechnologie (MIT).

Und schließlich habe ich mich noch einem Thema angenommen, über das ich gerade hier schon öfter berichtet habe: Ich verfolge die Entwicklung einer medizinischen App vom Anfang bis zum Ende und zwar, wie man es richtig macht. Einen Artikel zur Ausgangssituation habe ich für die mt Medizintechnik Nr. 5 2014 geschrieben und zwar geht es dabei um eine medizinische Applikation zur Schmerzerfassung bei Kindern. In einem Folgeartikel werde ich über die weitere Entwicklung bis zur Fertigstellung schreiben. Gerade das Thema „Kinder“ liegt mir als Mutter von einem Trio ja sehr am Herzen.

Und damit befasst sich auch mein erstes Buch, das ich ebenfalls in der Zwischenzeit geschrieben habe. Es hat so gar nichts mit Medizin oder Medizintechnik zu tun, sondern ist ein Reisetagebuch und Erzählung zu unserer USA-Reise als fünfköpfige Familie im Sommer. Dabei ist es eigentlich viel mehr als das, denn nicht nur ich habe täglich unser Erlebtes aufgeschrieben – auch unsere achtjährige Tochter hat Aufzeichnungen gemacht, die ich mit in das Buch aufgenommen habe. Das Werk wird gerade lektoriert und anschließend als eBook und Taschenbuch veröffentlicht.

Deshalb war ich in der vergangenen Woche auch auf der Buchmesse in Frankfurt. Nicht aufgrund meiner medizinjournalistischen Tätigkeit, nein, vielmehr ging es mir um mein Buch und das Thema Selfpublishing. Ein sehr interessantes Gebiet, das Autoren prima Chancen und Optionen bietet, auf dem Buchmarkt Fuß zu fassen.

Zudem war die Buchmesse auch ansonsten eine sehr interessante Stippvisite, gerade, wenn Bücher eine Leidenschaft sind! Viel zu schnell ging dieser Tag vorbei und vollgepackt mit Eindrücken, tollen Tipps und Ideen fuhr ich wieder nach Hause. Über mein Buch „2200 Meilen – mit der Familie durch die USA“ wird es auch an dieser Stelle noch zu lesen geben. Ich finde es spannend, ein Gebiet zu betreten, das für mich noch Neuland ist. Aber es macht Spaß, denn Schreiben ist und bleibt meine Leidenschaft.

Nun auch wieder öfter hier für meinen Blog. Der musste leider etwas unter all dieser Produktivität leiden. Doch untätig war ich ja nicht, im Gegenteil.

Was ich derzeit so alles publiziere…

Das Thema „Medizinische Apps“ lässt mich nicht los. Nachdem ich mich bereits zweimal hier damit auseinandergesetzt habe, erschien nun Ende April mein Artikel „Muss die CE-Kennzeichnungspflicht für medizinische App eingeführt werden?“ im CE-Routenplaner vom TÜV-Verlag.

Darin setze ich mich mit den immer beliebter werdenden Apps aus dem Medizinbereich auseinander. Es werden der Einsatz der Medizin-Apps und die damit einhergehenden Risiken untersucht. Anhand konkreter App-Beispiele stelle ich die Unterschiede und Angebote sowie die Problematik dar. Darüber hinaus zeige ich Lösungsmöglichkeiten auf, um eine qualitative Kontrolle solcher Medizinprodukte zu erreichen und um gleichzeitig den Weg für weitere Innovationen in diesem Bereich mit einem Nutzen für Anwender und Patient zu ebnen. Zu finden ist dieser Artikel im CE-Routenplaner. Durch Klicken auf diesen Link kommt man zur entsprechenden Seite. Unter dem Unterpunkt 15 Allgemeine und übergreifende Themen ist dann mein Artikel zu finden.

Aktuell habe ich außerdem einen Artikel für mt Medizintechnik verfasst, der Ende Juni erscheinen wird. Darin geht es um ein innovatives Medizinprodukt zur Behandlung neu diagnostizierter und rezidivierender Glioblastome. Dieser Artikel war nicht nur wegen des mich faszinierenden Medizinprodukts sehr spannend. Es standen mir hierfür nämlich auch Herr Prof. Dr. Scholz, Chefarzt der Neurochirurgie des Klinikums Duisburg und Referenzzentrum für die NovoTTF-Therapie, und Herr Prof. Dr. Wick, Ärztlicher Direktor der Abteilung Neuroonkologie, Neurologische Klinik und Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen an der Universitätsklinik Heidelberg für ein Interview zu dieser Therapieform zur Verfügung.

Mein aktueller Artikel für mt Medizintechnik befasst sich mit dem Kundenservice beim Online-Verkauf von Herzschrittmachern und Defibrillatoren eines Unternehmens in der Schweiz. Dort wird gerade eine Wissensdatenbank aufgebaut, die den Support des Kunden noch weiter unterstützt. Ein ebenfalls sehr spannendes Thema. Der Artikel erscheint voraussichtlich in der mt Medizintechnik Nr. 4 im August 2014.

Natürlich habe ich auch noch einige andere Pläne, die ich in den nächsten Monaten zu Papier bringen werde. Meine Mitarbeit in der mt Medizintechnik-Redaktion seit April rundet das Ganze zusätzlich noch ab. Und es wird dieses Jahr noch das ein oder andere neben meinem Blog hier von mir zu lesen geben.