Auf der Medica 2014

Dieses Jahr war nun auch ich endlich auf der Medica. Und sogar in offizieller Funktion: Als Vertreterin der Redaktion der mt Medizintechnik von TÜV Media konnte man mich offiziell am KKC-Stand in Halle 15 donnerstags finden. Ich war ja grundsätzlich auch im Rahmen meiner journalistischen Tätigkeit vor Ort und bekam so einen guten Einblick in das Messegeschehen.

Foto: Mein Zugang zur internationalen Fachmesse für Medizintechnik.

Für meinen nächsten Artikel für die mt führte ich dann auch gleich ein Gespräch mit dem Entwickler einer medizinischen App zur Schmerzerfassung bei Kindern. Ergosign war nämlich ebenfalls und gerade ums Eck von meiner Standposition vertreten und da bot sich das an. Die Gliederung des Artikels habe ich dann sozusagen gleich auf der Medica geschrieben.

Ich hatte den Tag extra nicht voll mit Terminen gestopft und nur ausgewählt bestimmte Gespräche geführt. Und das hat sich definitiv bewährt. Ein Ausflug in Halle 4 zur Orthopädietechnik lohnte sich dann auch, da ich hier ein sehr schönes und interessantes Gespräch mit einem Kunden hatte. Auch sprachlich kam ich nicht zu kurz, denn die Herrschaften dort am Stand konnte ich gleich mal in französischer Sprache ansprechen.

Wieder zurück in Halle 15 bekam ich sehr viele interessante Podiumsvorträge am KKC-Stand mit, die den ganzen Tag über angeboten wurden. Ein weiterer Kunde besuchte mich hier, da wir das als Treffpunkt ausgemacht hatten, und ich durfte einen Blick in die Verpackung seines Produkts, dessen Label ich gerade übersetzt habe, werfen. Das sind die Einblicke im wahrsten Sinne des Wortes, die die Medica bietet. Es ist sehr interessant, das Produkt, das man von der Arbeit her kennt, in der Hand halten zu können.

Außerdem erweiterte ich mein Netzwerk im Bereich des Medizinjournalismus und werde da in nächster Zukunft wohl noch für die ein oder andere Fachzeitschrift meine Artikel schreiben.

Foto: Die mt Medizintechnik vertreten auf der Medica am KKC-Gemeinschaftsstand.

Mehr habe ich von der Medica nicht mitbekommen, aber das war auch gar nicht mein Ziel. Die Messe ist riesig und es tut gut, wenn man Schwerpunkte setzt und sich nicht zu viel vornimmt. Für mich stand eindeutig im Vordergrund, Menschen, mit denen ich bisher eher online oder telefonisch zu tun hatte, persönlich kennenzulernen. Dabei kamen sehr interessante Gespräche heraus. Leider verpasste ich das Treffen der Medizintechnik-Gruppe auf Xing, das am Nachmittag eben auch am KKC-Stand stattfand. Zu diesem Zeitpunkt war ich mitten in ein Gespräch vertieft…

Der Besuch, der trotz der mir eigens auferlegten Beschränkung auf ein paar Termine anstrengend war, hat sich dennoch gelohnt. Messeluft riecht einfach anders und wenn man im Bereich der Medizintechnik unterwegs ist, darf die Medica eigentlich nicht fehlen. Aber eben einfach mit Augenmaß und Bedacht. Dann wird ein Tag auf der für die Medizintechnik so wichtigen Messe auch zum Erfolg.

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