Die Möglichkeiten der Kinderkardiologie

Heute erblickt ungefähr jedes hundertste Kind mit einem angeborenen Herzfehler das Licht der Welt. Diese traurige Tatsache ist natürlich zuerst einmal ein Schock für alle frischgebackenen Eltern – denn nun gilt es, einige wichtige Punkte zu klären. Die Herzprobleme können dabei von lediglich kleineren, schnell zu behebenden Fehlern bis hin zu komplexen Missbildungen reichen. Glücklicherweise hat sich die Medizin soweit entwickelt, dass auch Kinder mit einem angeborenen Herzfehler heute die Option haben, ein ganz normales Leben führen zu können. Gleichzeitig hat sich auch die Erfolgsquote bei der Behandlung von Kindern stark erhöht, wodurch nicht zuletzt auch die Überlebenschance der Kinder auf 95 Prozent gestiegen ist. Zum Vergleich – vor wenigen Jahrzehnten waren es nur knapp die Hälfte.

Neuester Stand der Technik

Ein Wert von 95 Prozent ist natürlich zuerst einmal ein beachtenswerter Erfolg. Dieser lässt sich allerdings nur durch das optimale Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie beispielsweise der Kompetenz der behandelnden Ärzte, eine zeitgemäße Technik oder auch durch eine hervorragende Organisation in den Kliniken erreichen. Moderne Ultraschallgeräte erlauben die frühzeitige Diagnose von Herzfehlern, Erfindungen wie die Herz-Lungen-Maschine ermöglichen ganz neue Operationsansätze. Durch medizinische Untersuchungsmethoden wie beispielsweise eine Sonographie lässt sich das Herz problemlos per Ultraschall abtasten und computergestützt darstellen ­– damit ist dieses Verfahren eine der wichtigsten nicht-invasiven Untersuchungsmethoden für Herzpatienten. Die Untersuchungen verlaufen dabei weitestgehend schmerzlos unter Einsatz von ungefährlicher Strahlung – somit bietet sich das Verfahren besonders gut bei sehr jungen Patienten an. Moderne Sonographieliegen von spezialisierten Herstellern wie beispielsweise der AGA Sanitätsartikel GmbH begünstigen eine besonders effiziente und komfortable Untersuchung – sowohl für den behandelnden Arzt als auch für die Patienten. 

Ein erfülltes Leben leben

Auch nach einer geglückten Operation müssen die Eltern einige Besonderheiten beachten. So kann eine lebenslange Einnahme von Medikamenten, zum Beispiel gegen Blutgerinnung, nötig sein, um das Risiko von Thrombosen zu verringern. Besonders bei Kindern gilt es, nach der erfolgreichen Operation noch den psychologischen Aspekt zu berücksichtigen: Solche Erfahrungen können im schlimmsten Fall zu Angstzuständen und Traumata führen. Hier ist eine anschließende Betreuung – gemeinsam mit den Eltern – absolut zu empfehlen.

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